Missstände

 

Forderungen :

Wenn es für die Zukunft etwas dringendes zu tun gibt, für die Betroffen Gruppen, für alle Transgender, dann ist es nachhaltig ein neues Image, im öffentlichen Bewusstsein zu etablieren. Radikal aufzuräumen mit weit verbreiteten Vorurteilen, im öffentlichen Bewusstsein, über transsexuelle Menschen.


Ansonsten unterstütze ich die Standard Forderungen des ATME.ev.

Zitat:

Diskriminierung
Obwohl man schon sehr lange weiß, dass Transsexualität angeboren ist und es tatsächlich Menschen gibt, deren Körper sich gegengeschlechtlich entwickeln, verweigert man transsexuellen Menschen bis heute oft  medizinische Hilfe, die nötig wäre, um diese geschlechtliche Abweichung, für viele Betroffene als „Irrtum der Natur“ empfunden, zu korrigieren.
Dadurch sind transsexuelle Menschen – vor allem transsexuelle Frauen – immer sehr leicht als „transsexuell“ zu erkennen.
Dass man sich bis heute in Deutschland weitgehend weigert, transsexuellen Menschen ein Aussehen zu ermöglichen, das sie vor Diskriminierungen schützt und ihnen ein menschenwürdiges Leben ermöglichen würde, ist ein Skandal und zeigt, welch geringes Verständnis man in Deutschland für die Menschenrechte transsexueller Menschen hat.
So äußerten in einer Studie der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes 45% der Deutschen, dass sie kein Verständnis für transsexuelle Menschen hätten und man transsexuellen Menschen wenig bis gar nicht helfen sollte.
Bereits jetzt ist die Selbstmordrate unter transsexuellen Menschen extrem hoch.

Mangelnde Aufklärung
Selbst transsexuelle Menschen wissen meist nur wenig über Transsexualität. „Experten“ zu diesem Thema gibt es so gut wie keine – und die wenigen, die sich offen dafür ausgeben, sind oft Scharlatane, die mit Buchverkäufen, teuren Therapien und Gutachten Geld verdienen wollen.
So bleiben transsexuelle Menschen meist sehr alleine mit dem Wissen „anders“ zu sein. Vor einem „Outing“ schrecken sie lange zurück, aus Angst vor den Folgen.
Wir brauchen eine Gesellschaft, in der das Anders-Sein nicht mehr bedeutet diskriminiert, gedemütigt und ausgegrenzt zu werden. In welcher Menschen geholfen wird, die von anders sind – und sie nicht auch noch dafür verstoßen und gedemütigt werden – oder für psychisch krank erklärt werden.

Unsere Forderungen:

  • TSG-Gutachterverfahren weg
  • Wir plädieren für eine Abschaffung des TSG-Gutachterverfahrens und sind für ein Antragsverfahren, bei dem jeder Mensch zum Zeitpunkt seiner Wahl selbstbestimmt über seinen Geschlechtseintrag entscheiden kann.
  • Anerkennung des Geschlechts ab Outing
  • Wir setzen uns für ein echte und vollständige Anerkennung der geschlechtlichen Identität als Teil der Menschenwürde von Anfang an ein.
  • Wissenschaft statt Ideologien
  • Transsexuelle als Geistesgestörte (in ICD und DSM) ab zu stempeln und damit viel Geld zu verdienen ist unwissenschaftlich und verstößt gegen die Menschenwürde
  • Recht auf notwendige Medizin
  • Transsexuelle Menschen müssen ein Recht auf sämtliche medizinische Leistungen haben, die nötig sind, ihnen ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Weitere Forderungen:

  • Schutz vor Diskriminierung
  • Mehr Mitsprache bei Medien
  • Bessere Vernetzung der Initiativen und finanzielle Unterstützung von Selbsthilfegruppen
  • Transsexuelle Menschen vertreten sich selbst und lassen sich nicht durch Dritte vertreten

Aktion Transsexualität und Menschenrecht
Der Verein Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. (ATME) ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die sich für Menschenrechte transsexueller Menschen einsetzt. ATME kämpft für ein Ende der Diskriminierung auf Grund der geschlechtlichen Identität.

Dafür benötigen wir jedoch eure Unterstützung!

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