Transworld 18 Forderungen

Heute steht doch eines fest:

TSG Reform

Schweden und Deutschland haben die einstige Führung (1982), was Transsexuellen Recht angeht, nun an Argentinien abgeben müssen.

Einleitung: Schon seit langem ist eine Reform des TSG im Gespräch, spätestens seit dem letzten  Verfassungsrechtlichen Urteil, im Januar 2011, scheint eine Reform unumgänglich. So dachte auch die Schwarz- Gelbe Regierungskoalition und nahm die TSG Reform in ihre Koalitions- Agenda auf. Wenn wir vor einem halben Jahr noch fragten, wird das TSG Wahlkampfthema, dann hat sich das nun erübrigt, – die TSG Reform wird in den Wahlkampf fallen, der nach der Sommerpause beginnen wird. Angesicht der Aktuellen Diskussion, über eine TSG- Reform Petition, hier nun das Transworld Statement.

Auch wenn fortschrittliche Betroffenen Verbände laut davon Träumen, wage ich es, Pragmatisch gesehen, kaum zu hoffen, daß die TSG Reform, mit dem neuen Argentinischen Gesetzten Mithalten können wird, auch wenn es noch so wünschenswert wäre. Grund dafür, dürfte wohl die noch mangelnde Öffentlichkeitsarbeit, der fortschrittlichen Betroffenenverbände und progressiven Transsexuellen, sein.  Also von allen jenen, die sich nicht mehr von Psychogebabbel der Psychologen Sekten, tangieren lassen.

So denke ich dass, alle Betroffenen froh sein können, wenn überhaupt, nennenswerte Verbesserungen erfolgen. Wie da wäre:

Die  18 Transworld Forderungen

Petition für ein gerechtes, modernes, menschliches TSG

  1. Einfügung ins Sozialgesetzbuch Fünf. Damit Rechtsicherheit und Rechtsfrieden herrschen. Auch damit die Bildung von “Privat-Recht”, der MDK´s und die unzähligen, sinnlosen, deprimierenden Prozesse, um alles und jedes, und der ständige MDK ‘Terror’, – kann man ja schon sagen, aufhört. (Hauptforderung)
  2. Der Zugang zu juristischen Maßnahmen, wie Namensänderung und Änderung des Personenstandes, muß erheblich liberalisiert, erleichtert werden. Es kann ich mehr angehen, wenn die Hürden so hoch sind, dass Betroffene sie für unüberwindlich ansehen müssen, und den Suizid vorziehen. Grade in ländlichen Gegenden muss hier noch viel getan werden.Auch hier sind die Argentinischen Gesetze, heute der neue Maßstab. (Hauptforderung)
  3. Es sollte, nach Französischem Vorbild, an ein Verbot, Transsexuelle als psychisch Gestört zu bezeichnen, durchgeführt werden! Transsexualität gilt in Frankreich nicht mehr als Geisteskrankheit, seit 16.05.2009.

    Frankreich

    Seit dem 17. Mai 2009 darf Transsexualität in Frankreich per Dekret nicht mehr als psychische Störung, und somit nicht mehr als Geschlechtsidentitätsstörung, bezeichnet werden. Auch die Einklassifizierung im ICD-10 unter F64.0 wird abgelehnt.  Eine entsprechende Aufforderung an die Weltgesundheitsorganisation, die ICD-Klassifizierung zu ändern, erfolgte. Frankreich sieht in der Deutung der Transsexualität als psychische Störung eine Stigmatisierung, die zur Diskriminierung transsexueller Menschen beiträgt und Transphobie unterstützt.

    Die Anatomische Hirn-Restkörper-Divergenz ist von der Neurowissenschaft erwiesen. [ Biologische, Anatomische, Biophysikalische Grund -Ursache ] Daher ist es nicht länger Zulässig, die Psychoanalyse, Psychiatrie und Psychologie dazu, zu befragen! | Beweise-1 | Beweise-2 | Beweise-3 | Beweise: Die aktuelle französische Gesetzgebung| Eine deutsch-französische Konsolidierung wäre politisch nicht Inopportun. (Hauptforderung)

  4. Die Gleichstellung und Gleichbehandlung, auch bei Gleichstellungsstellen und Antidiskriminierungsstellen und Frauenhäusern, müsste verbessert, bzw. voll ratifiziert werden.  (Hauptforderung)
  5. Ein allgemeines Diskriminierungsverbot für Transsexuelle, vergleichbar mit dem Diskriminierungsverbot bei Migranten oder Semiten oder Behinderten. Auch in Zusammenhang mit dem Verbot, Transsexuelle als psychisch Gestört zu bezeichnen!   (Nebenforderung)
  6. Vollständige Neuausstellung des Geburtenbuch Eintrags, und nicht nur ‘Beigekritzel’,(Beischreibung, z.Z. vermutlich nicht Bundes-einheitlich).(Offenbarungsverbot) (Hauptforderung)
  7. Kein freier Zugang mehr, für jede Polizei Streife, ohne Richterliche Anordnung, auf die die Speicherungen des BKA, bezüglich TS und alter Vornahmen ! Tragische Selbstmorde im Zusammenhang Berichtet.    (Offenbarungsverbot)   (Hauptforderung)
  8. Die völlige Einhaltung, der  EU und UN – Menschenrechts Standards, bzw. Abstellung der von den Menschenrechtskommissaren, der UN und der EU, mehrfach gerügten Menschenrechts- Verhältnisse. (Hauptforderung)
  9. Forschungsgelder für die Weiterentwicklung der Medizinisch-Physikalischen Diagnostik Technologie  (Neben Forderung)
  10. Medikamente für die Behandlung von Transsexuellen. (mit ‘Label’ für Ts, nicht länger nur ‘offlabel use’) Wenn CPA-Spritzen für c.a. 100 Straftäter entwickelt werden, dann auch für 120000 Ts-Betr., oder?  (Hauptforderung)
  11. Einsetzung von Kinderrechteanwälten bei TS, für Minderjährige Betroffene. (Hauptforderung)
  12. Altersgrenze für kleine Lösung und für die Op herabsetzen, am besten ganz Kippen. Schon weil sich die Methodik der Früherkennung weiterentwickeln wird. (Forderung)
  13. Recht auf Behandlung von TS, auch für Minderjährige. (Neben Forderung, siehe 11.)
  14. Öffentliche Förderung für Vereine und Selbsthilfegruppen, zumindest bei anerkannter Gemeinnützigkeit. (Hauptforderung)
  15. Aufklärung der Öffentlichkeit. Auch im Hinblick au Punkt 3. sowie 4. und 5.  (Forderung)
  16. Vermehrte Forschungsgelder für die Neurowissenschaftliche Forschung (Nebenforderung)
  17. Vollständige  Behandlung, bestehend  aus,  Depilation,  Gaop,  Brustaufbau,  und   FFS – Op und Hormonbehandlung, als festen Behandlungsstandard, festlegen. Alles andere, würde viele Betroffene, lebenslang zu Golems machen, denen man ihre Ts- Betroffenheit immer ansieht, Biometrisch, und  so mit Leiden verbunden. (Hauptforderung)
  18. Ab sofort offen, mit Betroffenen zu sprechen, und nicht offen über sie! Und zwar mit allen Vereinen die Bundesweit agieren, wie ATME e.V. und DGTI.  Sie müssen auch angehört werden, wie es von der EU gefordert ist. (Nebenforderung)

–  Ende  –

So weit die Denkanregung, der hiesige “Wunschzettel” an die Politik. Wir glauben da ist nicht viel vergessen?

Bitte, äußert kurz eure Meinung, nur 1 Click.

 

[cardoza_wp_poll id=2]

 

Wem da noch was einfällt, oder wer diese Forderungen unterstützen möchte, bitte unten im Kommentarfeld  Posten, Danke.




6 Kommentare zu Transworld 18 Forderungen

  1. Über eine Transworld – Petition zur TSG Reform, wird hier nachgedacht.

  2. Laura sagt:

    Laura Reinartz Schweden und Deutschland?! Hmmm Ansichtssache. 😉

    Deine 16 Stichpunkte habe ich mir mal durchgelesen und wie ich das verstehe, willst du ja auch nen Feedback.

    Zu 1: Joar, diese Willkür der MDK`s fuckt ab, würde ich so unterschreiben.

    Zu 2: Mehr Struktur müsste da rein. Ich finde es schon ziemlich seltsam, dass manche den medizinischen wie juristischen Prozess in Rekordzeit und weitgehend unproblematisch durchlaufen und andere sich an dieser und jener Stelle die Zähne ausbeissen. So gesehen auch nen sinnvoller Punkt.

    Zu 3: Leider bis heute nicht. Es gibt zwar viele Thesen und durchaus auch Punkte der Medizin, die auf neurologische Ursachen hinweisen, geklärt ist hier jedoch bis heute nichts. Da fehlts der Forschung schon noch an Beweisen. Immer mehr lehnen zwar die reine Ursache Psyche ab und auch meine Meinungs ist, dass man hier keineswegs von einer Geisteskrankheit sprechen sollte. Aber das nun alles „neurowissenschaftlich bewiesen“ ist, stimmt so nicht.

    Zu 4: Jepp

    Zu 5: Das gibts seit 2006. Nur bedeutet ein Diskriminierungsverbot lediglich, dass Opfer klagen können, jedoch keineswegs, dass damit Diskriminierung aufhört. Ob du nun Homosexuelle, Muslime, Migranten, Arme, Reiche, Behinderte oder sonstwen nimmst…das sind alles Gruppen, die Diskrimminierung kennen, ebenso wie Juden, Minder- und Hochbegabte. Für mich ist das ein gesellschaftliches Problem, weniger eins der Gesetzgebung.

    Zu 6: Ähm…also mir sind Standesämter bekannt, die das durchaus komplett ändern, weiß nicht ob das uneinheitlich geregelt ist.

    Zu 7: Ja, aber ich denke sowas macht erst Sinn, wenn bereits ein paar Jahre seit der Vornamens/Personenstandsänderung ins Land gegangen sind.

    Zu 8: Siehe auch meinen Kommentar zu Punkt 5. Transsexuelle haben hier keinen Anspruch auf einen Sonderposten (warum auch?) und Menschenrechte sind ein Thema, was wirklich jeden betrifft. Da als Betroffenengruppe nur für sich selbst Stellung zu beziehen, verspricht erstens keinen nennenswerten Erfolg und zweitens ist es in meinen Augen vermessen gegenüber anderen Betroffenengruppen. Kontakte zu Menschen mit vielleicht anderen Hintergründen, aber ähnlichen Problemen zu knüpfen wäre weit durchdachter.

    Zu 9: Kannste knicken, sorry. Die Medizin ist ein wirtschaftlicher Komplex und Transsexuelle so eine kleine Minderheit, dass sich Investitionen in diesen Bereichen nicht lohnen würden. Im Gegenteil, dass wäre ein Verlustgeschäft. Somit sicher eine nachvollziehbare, aber sehr unrealistische Forderung.

    Zu 10: Da muss ich glatt mal fragen, warum? Erstens kann es solche Medikamente aufgrund des heutigen medizinischen Standes gar nicht geben, zweitens, wie sollten die deiner Meinung nach anders wirken, als die bereits existierenden und drittens…wofür bräuchten Transsexuelle denn ein Medikamentenlabel? Ansonsten siehe meinen Kommentar zu Punkt 9.

    Zu 11: Ja, würde ich wieder unterschreiben.

    Zu 12: 16 ist mir zu spät, bin da ehrlich und wills auch begründen. Genug Betroffene erleiden bei Einsetzen der Pubertät einen wahren Schock und neigen nicht selten früh zu autoaggressivem Verhalten, dass von klassischer Selbstverletzung bis zu schweren Genitalverstümmelungen reicht. Wenn die Diagnose steht und der Partient deutlichen Operationswunsch äußert wäre in meinen Augen der geeignete individuelle Zeitpunkt. Für andere oft auch schwere Eingriffe setzt man ja auch kein Mindestalter fest. Eine klare Altersgrenze sagt lediglich „der Partient weiß eh noch nicht, was er/sie eigentlich will, darum setzen wir ihn/sie mal schön auf die Wartebank.“.

    Zu 13: Ja, ganz deiner Meinung.

    Zu 14: Das ist wie mit dem medizinischen Feld. Transsexuelle sind eine lächerliche Minderheit unter vielen anderen Minderheiten. Warum sollte der Staat so wenige Leute fördern? Würde ich selber eh ablehnen. Die kleine Minderheit der Transsexuellen soll Privilegien genießen und Fördergelder erhalten, wo Menschen mit anderen Problemen und Hintergründen leer ausgehen? Das wäre wirklich unfair. Öffentliche Förderungen für gemeinsame Projekte benachteiligter Menschen wäre mein Gegenvorschlag.

    Zu 15: Aber nicht nur zur Transsexualität, da gibts an massenhaft Stellen Aufklärungsbedarf.

    Zu 16: Hatten wir schon, unrealistisch.

    Gesamt finde ich in deinem „Wunschzettel“ ein paar vernümpftige Punkte, keine Frage. Andere wieder sind vielleicht lieb gemeint, aber nicht zu verwirklichen.
    Schade und das muss auch mal gesagt sein, finde ich es immer wieder, dass Vereine, auch im Feld Transsexualität immer nur von der eigenen kleinen Betroffenengruppe ausgehen und sich auch nur für deren Belange einsetzen. Wie viele andere Menschen anderer Schicksale haben sehr ähnliche Probleme mit Ämtern und MDK`s? Wie viele andere Randgruppen mit Diskriminierung und mangelnder Förderung? Reichlich! Aber anstelle mal Kontakte zu knüpfen, wenn es offensichtliche gemeinsame Ziele und Probleme gibt, bleiben viele Grüppchen -darunter auch Transsexuelle- lieber unter sich und erreichen hier lediglich kleinste Ziele im Schneckentempo. Muss das so?

  3. Laura sagt:

    Schweden und Deutschland?! Hmmm Ansichtssache. 😉

    Deine 16 Stichpunkte habe ich mir mal durchgelesen und wie ich das verstehe, willst du ja auch nen Feedback.

    Zu 1: Joar, diese Willkür der MDK`s fuckt ab, würde ich so unterschreiben.

    Zu 2: Mehr Struktur müsste da rein. Ich finde es schon ziemlich seltsam, dass manche den medizinischen wie juristischen Prozess in Rekordzeit und weitgehend unproblematisch durchlaufen und andere sich an dieser und jener Stelle die Zähne ausbeissen. So gesehen auch nen sinnvoller Punkt.

    Zu 3: Leider bis heute nicht. Es gibt zwar viele Thesen und durchaus auch Punkte der Medizin, die auf neurologische Ursachen hinweisen, geklärt ist hier jedoch bis heute nichts. Da fehlts der Forschung schon noch an Beweisen. Immer mehr lehnen zwar die reine Ursache Psyche ab und auch meine Meinungs ist, dass man hier keineswegs von einer Geisteskrankheit sprechen sollte. Aber das nun alles „neurowissenschaftlich bewiesen“ ist, stimmt so nicht.

    Zu 4: Jepp

    Zu 5: Das gibts seit 2006. Nur bedeutet ein Diskriminierungsverbot lediglich, dass Opfer klagen können, jedoch keineswegs, dass damit Diskriminierung aufhört. Ob du nun Homosexuelle, Muslime, Migranten, Arme, Reiche, Behinderte oder sonstwen nimmst…das sind alles Gruppen, die Diskrimminierung kennen, ebenso wie Juden, Minder- und Hochbegabte. Für mich ist das ein gesellschaftliches Problem, weniger eins der Gesetzgebung.

    Zu 6: Ähm…also mir sind Standesämter bekannt, die das durchaus komplett ändern, weiß nicht ob das uneinheitlich geregelt ist.

    Zu 7: Ja, aber ich denke sowas macht erst Sinn, wenn bereits ein paar Jahre seit der Vornamens/Personenstandsänderung ins Land gegangen sind.

    Zu 8: Siehe auch meinen Kommentar zu Punkt 5. Transsexuelle haben hier keinen Anspruch auf einen Sonderposten (warum auch?) und Menschenrechte sind ein Thema, was wirklich jeden betrifft. Da als Betroffenengruppe nur für sich selbst Stellung zu beziehen, verspricht erstens keinen nennenswerten Erfolg und zweitens ist es in meinen Augen vermessen gegenüber anderen Betroffenengruppen. Kontakte zu Menschen mit vielleicht anderen Hintergründen, aber ähnlichen Problemen zu knüpfen wäre weit durchdachter.

    Zu 9: Kannste knicken, sorry. Die Medizin ist ein wirtschaftlicher Komplex und Transsexuelle so eine kleine Minderheit, dass sich Investitionen in diesen Bereichen nicht lohnen würden. Im Gegenteil, dass wäre ein Verlustgeschäft. Somit sicher eine nachvollziehbare, aber sehr unrealistische Forderung.

    Zu 10: Da muss ich glatt mal fragen, warum? Erstens kann es solche Medikamente aufgrund des heutigen medizinischen Standes gar nicht geben, zweitens, wie sollten die deiner Meinung nach anders wirken, als die bereits existierenden und drittens…wofür bräuchten Transsexuelle denn ein Medikamentenlabel? Ansonsten siehe meinen Kommentar zu Punkt 9.

    Zu 11: Ja, würde ich wieder unterschreiben.

    Zu 12: 16 ist mir zu spät, bin da ehrlich und wills auch begründen. Genug Betroffene erleiden bei Einsetzen der Pubertät einen wahren Schock und neigen nicht selten früh zu autoaggressivem Verhalten, dass von klassischer Selbstverletzung bis zu schweren Genitalverstümmelungen reicht. Wenn die Diagnose steht und der Partient deutlichen Operationswunsch äußert wäre in meinen Augen der geeignete individuelle Zeitpunkt. Für andere oft auch schwere Eingriffe setzt man ja auch kein Mindestalter fest. Eine klare Altersgrenze sagt lediglich „der Partient weiß eh noch nicht, was er/sie eigentlich will, darum setzen wir ihn/sie mal schön auf die Wartebank.“.

    Zu 13: Ja, ganz deiner Meinung.

    Zu 14: Das ist wie mit dem medizinischen Feld. Transsexuelle sind eine lächerliche Minderheit unter vielen anderen Minderheiten. Warum sollte der Staat so wenige Leute fördern? Würde ich selber eh ablehnen. Die kleine Minderheit der Transsexuellen soll Privilegien genießen und Fördergelder erhalten, wo Menschen mit anderen Problemen und Hintergründen leer ausgehen? Das wäre wirklich unfair. Öffentliche Förderungen für gemeinsame Projekte benachteiligter Menschen wäre mein Gegenvorschlag.

    Zu 15: Aber nicht nur zur Transsexualität, da gibts an massenhaft Stellen Aufklärungsbedarf.

    Zu 16: Hatten wir schon, unrealistisch.

    Gesamt finde ich in deinem „Wunschzettel“ ein paar vernümpftige Punkte, keine Frage. Andere wieder sind vielleicht lieb gemeint, aber nicht zu verwirklichen.
    Schade und das muss auch mal gesagt sein, finde ich es immer wieder, dass Vereine, auch im Feld Transsexualität immer nur von der eigenen kleinen Betroffenengruppe ausgehen und sich auch nur für deren Belange einsetzen. Wie viele andere Menschen anderer Schicksale haben sehr ähnliche Probleme mit Ämtern und MDK`s? Wie viele andere Randgruppen mit Diskriminierung und mangelnder Förderung? Reichlich! Aber anstelle mal Kontakte zu knüpfen, wenn es offensichtliche gemeinsame Ziele und Probleme gibt, bleiben viele Grüppchen -darunter auch Transsexuelle- lieber unter sich und erreichen hier lediglich kleinste Ziele im Schneckentempo. Muss das so?

    • Hallo Laura, Danke für dein Feeback, ja ich hatte ich auf Feedback gehofft. Es wäre prima, wenn sich ein breiter Meinungsaustausch Entwickeln würde, deren Ergebnisse dann ich eine, gemeinsame Online Petition einfließen, wie sie hier schon als Entwurf vorliegt.

      Zu 3: Leider bis heute nicht. Es gibt zwar viele Thesen und durchaus auch Punkte der Medizin, die auf neurologische Ursachen hinweisen, geklärt ist hier jedoch bis heute nichts. Da fehlts der Forschung schon noch an Beweisen. Immer mehr lehnen zwar die reine Ursache Psyche ab und auch meine Meinungs ist, dass man hier keineswegs von einer Geisteskrankheit sprechen sollte. Aber das nun alles “neurowissenschaftlich bewiesen” ist, stimmt so nicht.

      Wieso ist dass dann in Frankreich möglich ? (Ist Frankreich jetzt nicht mehr Ernst zu nehmen) ??
      Die Tatsache, dass deine Einschätzung so nicht ganz richtig ist, ist (zu) wenig bekannt.Siehe auch:
      http://transworld-magazin.de/?p=4444&cpage=1#comment-1343
      http://transworld-magazin.de/?p=6336&cpage=1#comment-1639
      von Dr. Horst Haupt, aus der Schweiz, der zu den international führenden Experten der Neurowissenschaft gehört.
      Es tobt ein Paradigmen Wechsel, in der Lehrmeinung an, es tobt ein wissenschaftlicher, kalter Krieg, zwischen Neurowissenschaft/ Hirnforschung und der Psychoanalyse! Die Psychoanalyse zweifelt einfach Biophysikalische Tatsachen an, die Bewiesen wurden,die sie ignorieren will. Sie wollen auch Dich weiter Pathologiseren, zum geisteskranken Mann erklären. Wider besseres wissenschaftliches Wissen. Ob du da auf der richtigen Seite stehst?

      Zu 8, Die UN hat Menschenrechts Verletzungen der BDR an Ts, Gerügt! Ich hoffe du pflichtest mir bei, dass die Menschenrechts Verletzungen der BDR an Ts, abgestellt werden müssen, ohne wenn und aber! Die die Yogyakarta-Prinzipien müssen Geltung erlangen. http://www.hirschfeld-eddy-stiftung.de/fileadmin/images/schriftenreihe/yogyakarta-principles_de.pdf

      Zu 10, Es gibt für c.a. 100 Straftäter speziell entwickelte Medikamente, auf Wink der Bundesregierung entwickelt! Warum dann nicht für 120.000 Ts Betroffene???
      Fehlt da auch wieder nur der Wink, der Bundesregierung, wie bei CPA?

  4. Pingback: Arbeitskreis TSG-Reform droht ATME nun mit Rechtsanwalt!

  5. Pingback: TSG Reform | Petition für ein gerechtes, modernes, menschliches TSG

Antwort verfassen