Angeblicher Durchbruch für die Rechte von Intersexuellen

Was als angeblicher „Durchbruch“ verkauft werden soll

Natürlich wieder von LGBT – Verbänden und den Grünen

Betroffenen intersexuellen Kindern droht ein staatlich verordnetes Zwangsouting, eine Markierung als Intersexuelle – in Kindergarten, Schule usw. – mit allen Folgen

Das eigentliche Problem

Heute werden 90% aller betroffenen Neugeborenen möglichst früh, ohne medizinische Notwendigkeit,  kosmetisch genitalverstümmelt. Sie leiden ein Leben lang unter den Folgen. Immer noch werden viele ohne medizinische Notwendigkeit unfruchtbar gemacht:

„Wir wollen doch keine Mutanten züchten„.

Zitat Seelenlos: „Aber wen interessiert sowas schon? Offensichtlich nicht den Bundestag. Hauptsache, die GeschlechterpolitikerInnen können darauf anstossen, einmal mehr Zwangs verstümmelte Kinder als Mittel zum Zweck missbraucht zu haben.“

Lesen sie hier, was Betroffene zum Thema selber sagen

Folgen für Betroffene Kinder und Eltern
• Bestimmen werden weiter allein die Ärzte
• Druck auf Eltern zu kosmetischen GenitalOPs erhöht sich
• Druck auf Eltern zu (Spät-)Abtreibungen erhöht sich
• Staatliches Zwangsouting für betroffene Kinder
• Weniger Schutz vor Verstümmelung und Diskriminierung

Heute, am 1.11.13, tritt das Personenstandsrechts-Änderungsgesetz (PStRÄndG), wonach künftig via Personenstandgesetz „uneindeutigen“ Neugeborenen der Eintrag eines Geschlechts amtlich verboten wird:

PStG § 22 Abs. 3 [neu]: „(3) Kann das Kind weder dem weiblichen noch dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden, so ist der Personenstandsfall ohne eine solche Angabe in das Geburtenregister einzutragen.“

Was hier von der Springer Presse, Welt, Stuttgarter Zeitung,  Spiegel, Stern und Co, gefeiert wird, ist: Dass Menschen mit uneindeutigen Genitalien nun nicht mehr als „männlich“ oder „weiblich“ nach der Geburt eingeordnet werden dürfen und dies ein großer Erfolg sein .

Es soll von allen Parteien, Propagandatechnisch als Ausrede benutzt werden, warum sie die weiterhin stattfindenden, massiven Menschenrechtsverletzungen an Intersexuellen, wie z.B. kosmetische Genitalverstümmelungen und selektive Abtreibungen, ignorieren, das Problem sein nun ja abgehakt.

Zwar können Ärzte nun nicht mehr Argumentieren: „Wir müssen sofort Operieren, weil der Staat,  Amtlich einen Eintag als männlich oder weiblich im Geburtenbuch vorschreibt und damit quasi eine Op“ , was einen kleinen Fortschritt darstellt, weil kein direkter Zwang mehr in dem Maße ausgeübt werden kann.

Heute Argumentieren die Ärzte dann: „Wir müssen sofort Operieren, weil sonst der Staatlich  Amtliche Eintag als männlich oder weiblich im Geburtenbuch, NICHT vorgenommen werden kann und offen bleiben muss. Ihr Kind wird dann zeitlebens Stigmatisiert und gehänselt, also schnell Operieren“.

An der Forderung der Intersexuellen Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org, nach Verbot aller Genitaloperationen im Säuglings und Kindesalter, führt kein Weg vorbei.

Im Video ein Interview mit Seelenlos, von der Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org

Interview mit Seelenlos von Zwischengeschlecht.org (by Zara Paz)

 

 

 

Zum generellen Verhältnis von Trans & Intersexuellen vertritt Transworld die Meinung von:

Dr. Michael J. Diamond Ph.D

Dr. Michael J. Diamond Ph.D

Dr. Michael J. Diamond Ph.D: “Viele Leute machen einen klaren und manchmal sehr lautstarken Unterschied zwischen Intersexualität und Transsexualität. Der meiste Widerstand gegen die Verknüpfung dieser beiden Konzepte oder Kategorien kommt von von den intersexuellen Menschen, die annehmen ihre eigene Situation würde in den Augen der Öffentlichkeit durch diese Verknüpfung herabgewürdigt werden. Das ist bedauerlich. Beide geschlechtliche Minderheiten werden in der Gesellschaft stigmatisiert und ich denke, sie sollten nicht nur eher Verbündete in ihrem Kampf gegen Diskriminierung sein, sondern auch daran denken, dass sie Dinge gemeinsam haben. Ich behaupte, dass Transsexualität eine Form der Intersexualität ist.

Insbesondere die schlimme Tatsache, dass jetzt versucht wird auch Intersexuelle, mit unter Geschlechtsdysphorie (GID/GIS) , zu Pathologisieren, durch undurchsichtige Sexologen-Netzwerke, mit Eugenischen und Sadistisch Satanistischen Attitüden, psychiatrisch in Schach zu halten, sollte Anlass sein über die Meinung von Dr. Michael J. Diamond Ph.D, laut nachzudenken und eine verstärkte Zusammenarbeit anzustreben.

Tendenziell ist die Bereitschaft, auch von den Intersexuellen die als sogenannte ‚Transsexuelle‘ klassifiziert wurden, auch mit für die Belange der anderen Intersexuellen einzutreten und langfristig eine gemeinsame Lobby zu bilden, sehr groß.

Intersexuelle, die als sogenannte ‚Transsexuelle‘ klassifiziert wurden, sind besonders Gefährlich, da man sie leider nicht durch selektive Abtreibung, Vernichten kann.

Als Vorbedingung, für eine verstärkte Zusammenarbeit von Trans & Intersexuellen ist, so glauben wir, ist eine deutliche Abkehr der TS von LGBT, den ganzen bunten Queeren Affenzirkus und eine entschiedene Abgrenzung von TS zu allen sexuellen Vorlieben, vor allem der Homosexualität, erforderlich.

Tatsächlich, gibt es keine Gemeinsamkeiten zwischen Transsexuellen und Homosexuellen!

Über die unselige Geschichte, der Tendenz zu einer Gesellschaftlich verordneten Zwangs – Allianz, von Transsexuellen und Homosexuellen, in einem späteren Artikel.




Publiziert am von Serena Santiago Dieser Beitrag wurde unter Intersexualität, Missstände, Politik, Transsexuelle abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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