Geschlechtsidentität gestört ? (GID)

Die neue (Uralt-)Diagnose Gender Dysphoria (GID) Geschlechtsdysphorie ist aktuell wieder in aller Munde.

Nicht die Transsexuelle, hat eine gestörte Geschlechtsidentität, Transsexuelle stören, die Geschlechtsidentität der Gesellschaft!

Nicht nur die Geschlechtsidentität der Gesellschaft, sondern auch die Geschlechtsidentität, vom Mainstream des Feminismus, der Frauenbewegung und der Mütter.

Es steht eine der heiligsten Kühe unserer Gesellschaft zur Disposition, nämlich die
traditionelle Geschlechterordnung von Mann und Frau. Man darf zu dem einen gehören
oder zu dem anderen, aber nie zu beidem gleichzeitig. Transsexuelle Menschen wider-
sprechen durch ihre geschlechtliche Uneindeutigkeit, also durch ihre Existenz „zwischen
den Geschlechtern“ diesem heiligen Prinzip, was bei Intersexuellen noch deutlicher wird; Denn man schreckt nicht davor zurück, sie zu Verstümmeln, um dem heiligen Prinzip zu frönen.

Transsexualität sei Geschlechtsdysphorie = (Uralt-)Diagnose Gender Dysphoria (GID), Geschlechtsidentitäts Störung,  wie es Hertha Richter-Appelt und andere psychoanalytische Fundamentalisten, wie Pfäfflin, Timo Nieder, Beier &Co, behaupten und damit eine psychische Störung.

Die Geschlechtsidentität der Gesellschaft, mit der heiligen Kuh traditionelle Geschlechterordnung, –  ist vom sexistischen Schönheit & Jugendwahn geprägt, von Sexismus und Chauvinismus zerfressen, von Klischee Vorstellungen beherrscht. Die Geschlechtsidentität der Gesellschaft, ein sprödes Gebilde dass, auf zerbrechlichen Füßen steht, im Spannungsfeld zwischen haltlosem Sexismus und heilloser Prüderie  und Puritanismus steht. Zu vieles basiert  auf Märchen, wie dem Märchen vom anerzogenen Geschlecht, was der Gesellschaft Macht zu spricht, die sie gar nicht hat, oder dem Märchen Transsexualität sei eine psychische Störung.

Der Mainstream des Feminismus und der bewegten Frauen, wehrt sich mit Händen und Füßen, gegen die neusten Neurowissenschaften und ihre Forschungsstudien, weil sie ihr festgefahrenes Weltbild erschüttern.  In Wikipedia Diskussionen nennt man es anzüglich: „Biologistische Auffassung von Geschlecht„.

Frauenbewegung und  Mütter, fühlen sich beraubt in ihrer Sicherheit, haben Angst vor Transsexuellen, die ihnen ein Stück Sicherheit nehmen.  Die ihnen schlimmer noch ein Stück von ihren traditionellen Mutter-Rechten, Privilegien, nehmen: Die 100% Sicherheit, beim ersten Atemzug, des Kindes dass sie gerade geboren haben, todsicher auch das Geschlecht zu bestimmen, und ihm eine Geschlechts adäquaten Namen zu geben.

Was ist es denn ? (Foto Wikipedia)

Was ist es denn ?
(Foto Wikipedia)

Was ist es denn„, so lautet doch immer die Erste Frage.

Und die, sollen sie nun, nur wegen Transsexuellen, nicht mehr 100% beantworten können?  –  Nein, dass wollen sie nicht!  Klar dass die unterprivilegierte Menschengruppe Frauen, auf jede weiter Beschneidung von Rechten Allergisch reagiert. Doch es ist auch Sorge um dass Wohl ihrer Kinder, die mitspielt. Mit dem Geschlechts typischen Namen, beginnt ja nun eigentlich der Prozess,  der die naturgemäßen, Seelischen Veranlagungen eines Kindes fördern, ausbilden und Unterstützen soll. Mädchen mögen nun mal lieber Puppen und Jungen Spielzeug Pistolen mit Knallplättchen. Sich in dieser Grundbestimmung des Geschlecht, tragisch und Grundlegend Irren zu können, ist ein Tatsache die man lieber nicht hätte.

Psychologische Fundamentalisten, wie Richter-Appelt & Co. bedienen mit ihrer Märchenstunde, hier nur Bedürfnisse nach Verdrängung und trügerischer Sicherheit, wenn sie Transsexuelle, ständig  als unheilbar Geistig Kranke denunzieren, in ihren Märchen. Eine Märchenstunde die sie auch dem Ethikrat vortragen dürfen, während der Ethikrat Betroffene dadurch Diskriminiert indem er sie NICHT anhört.

Männer hingegen, verstehen schon eher, ausschließlich die  FzM-Ts, dass diese ‚Anderen‘, nur Geisteskrank sein können, ist für den Durchschnitts  Chauvinismus, völlig klar.

Das Märchen vom anerzogenen Geschlecht.

Die Neurowissenschaften, bringen eine Forschungsstudie, nach der andern, doch sie werden vertuscht, weil sie die Wahrheit Biophysikalisch Beweisen.

Vergleich zwischen Geozentrischen und Heliozen...

Vergleich zwischen Geozentrischen und Heliozentischem Weltbild
(Foto Wikipedia)

Doch was sie auch immer tun werden, Wahrheit obsiegt letztlich!

Daher ist es auch eine Tatsache:

Nicht die Transsexuelle, hat eine gestörte Geschlechtsidentität, Transsexuelle stören, die Geschlechtsidentität der Gesellschaft!

Oder was meinen sie, liebe Leser?




Publiziert am von Serena Santiago Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Philosophisches, Transsexuelle, Zeitgeist abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Geschlechtsidentität gestört ? (GID)

  1. Peter Zurek sagt:

    Hallo, als Trans*Frau kann ich mich nur anschließen! Herzlichen Dank für diesen , nach meiner Meinung, treffenden Artikel.
    M.f.G Petra Marie ‚ Zurek

  2. Susanne Paluzzi sagt:

    Ja, ich finde den Artikel ebenfalls treffend.
    Ich bin ebenfalls „Transfrau“ (wobei schon der Begriff „Transfrau“ zeigt, wozu einen die Gesellschaft zwingt).
    Ich wusste auch bereits mit 5 Jahren, das ich ein Mädchen bin. Nur, die Gesellschaft zwingt einen ja in die entsprechende „Geschlechterrolle“.

    Toll, schöne neue Welt. Ich zitiere hier immer sehr gerne den Regisseur von „Transamerica“, Dunkan Tucker:

    Gender Dysphoria (Gender Indentity Disorder, GID) wird von der American Psychiatric Association als eine Geisteskrankheit geführt. Dies hat zur Folge, dass Transsexualität einerseits legitimiert wird – es gibt eine medizinische Diagnose – und andererseits werden Transsexuelle als geisteskrank stigmatisiert.

    Ich glaube, dass Transsexualität eher eine biologische als eine psychische Sache ist. Ich glaube, dass Transsexualität KEINE Geisteskrankheit ist.
    Dass das transsexuelle Aufwachsen in einer Gesellschaft, in der Transsexualität verurteilt wird, schwere Depressionen zur Folge haben kann, möchte ich nicht ausschließen.

    • Hallo Susanne Paluzzi ,
      danke für deinen Kommentar, du schreibst:
      „Ich glaube, dass Transsexualität eher eine biologische als eine psychische Sache ist. Ich glaube, dass Transsexualität KEINE Geisteskrankheit ist.“

      Da kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen, klar glaube ich es auch, doch ich weiß es, es sind genug Studien durch die ich mich geochst habe, genug Bilder Analysiert. Auch wenn es für Betroffene 1984 wunderbar klingt: Transsexualität KEINE Geisteskrankheit, Transsexualität hat eine Bio – Physikalische, Körperliche Grundursache.

      Gender Dysphoria (Gender Indentity Disorder, GID) ist aus meiner Sicht, eine Maßnahme zur Frauenunterdrückung, nämlich uns.
      Frau Richter-Appelt und ihre KollegInnen von DSM-Komitee, sehen sich berufen, weiterhin transsexuelle Menschen, über die neue (Uralt-)Diagnose Gender Dysphoria (GID) psychiatrisch in Schach halten.

      Andern Menschen zu Suggerieren sie litten an einer psychischen Krankheit die sie gar nicht haben, ist Körperverletzung.

      Aufzuwachsen in einer Gesellschaft, in der Transsexualität verurteilt wird, nicht verstanden wird, wo die echte Ursache Vertuscht wird, ist eine extrem Belastung.

      Daher kann eine Bio – Physikalische, Körperliche Grundursache Transsexualität, zu heftigen, psychischen Erkrankungen führen, wie fast regelmäßig zu Depressionen und Gender Dysphoria.
      Nur für sich betrachtet ist eine Bio – Physikalische, Körperliche Grund-ursächliche Transsexualität, eine Normvariante und in sofern Gesund, doch es ist auch eine prekäre Normvariante, so dass von Gesund, wirklich erst nach einer völligen Behandlung gesprochen werden kann.

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