Schönheit und Klischee – Transsexuelle

Wir müssen unsere „Unschönheit“ als Behinderung auffassen und nicht als Makel, von uns Selbst.

In der heutigen, dem Jugend und Schönheitswahn verfallenen, Gesellschaft entsteht sonst schnell, der Eindruck, wir wären: nicht schön = wertlos, taugten nicht. Daher entsteht der Eindruck, eine noch so schöne Seele taugt nichts, wenn die Äußere Hülle nicht, den vom Sexistischen Schönheits & Jugendwahn geprägten, Klischee Vorstellungen in der Gesellschaft entspricht. Dass gipfelt in der Macho – Sexistischen Betrachtungsweise: Nur schöne Transsexuelle, sind echt Frauen!

Der Medienstar Dieter Bohlen, brachte es auf den Punkt, mit dem Satz:

Dieter Bohlen Live in Moscow 2006

Dieter Bohlen Live in Moscow 2006 (Photo credit: Wikipedia)

„Es gibt viel zu viele hässliche Frauen in Deutschland“

Auch, wenn dass der Gipfel des Macho- Sexismus ist, spiegelt es eben leider doch, eine weit verbreite Grundhaltung in dieser Gesellschaft. Jeden Tag geistern sie durch die Boulevard TV & Print – Medien, in den neusten RTL Shows z.B. werden sie sensationshaschend wie immer dargestellt, die Schönheits – Exzesse und die heftigsten Schönheitsops.

Der neuste Trend geht zum Po – Implantat“ , zum Silikon Po.

Die deutsche TV – Muster Standard Frau, ist ein Klischee, dass zu bedienen, kaum zu empfehlen ist. Das Frauenbild der Werbung, immer Sexy, immer Attraktiv, nett, mit dem neusten Schönheitscremes usw.. ist rein Synthetisch.

Ja es gibt sie, die schönen unter den Betroffenen, wenn es auch eine kleine Minderheit ist, Schuhgröße 38, Kleidergröße 38, 178 cm, weibliche Gesichtszüge und üppigen Kopfhaarwuchs. Diese beneidenswerten, sind gut dran, doch die Mehrheit hat ganz andere Voraussetzungen. Es wäre falsch, den Grad der Betroffenheit, nach der Attraktivität der jeweiligen, zu beurteilen. Nach dem Motto, um so schöner, um so betroffener, das Gegenteil ist wahr.

Die Traumfrau unserer Träume werden wir niemals werden, denn wir sind mit der Behinderung Transsexualität geboren.

Wenn ein weibliches Selbstsein, Bewusstsein, mit einem maskulin fehlgebildeten Körper geboren wird, dann stellt dass, nach diesen Maßstäben, schließlich dass Maximum der Unschönheit dar. Doch eigentlich, ist es eben doch, eine Behinderung!

Behinderung 

Das Schreckenswort, dass niemand gerne hören will,  niemand will gerne Behindert sein, und noch viel weniger, eine Mutantin, ein Freak, Zwitter, Intersexuelle, ein ‚Mutant -X‘ eben.

Etwas, dass einem Unheimlich ist, etwas dass man nicht versteht, etwas dass anders ist. Keine hört es gerne, wohl-möglich haben, diese Mutanten auch noch unheimliche Kräfte, etwas vor dem man sich Fürchten muss, wie die Hexen damals. Den ‚Bösen Blick‘ aber haben die bestimmt, am Ende noch Jedi-kräfte.

Mutant X (TV series)

Den ‚Bösen Blick‘ aber haben die bestimmt…Mutant X (TV series) (Photo credit: Wikipedia)

 

 

So ist für viele die Sache klar, sie hüllen sich mit einem diffusen, unklaren Sexy – Erotik Flair ein, anstatt zu ihrer Behinderung zu stehen, und sie selbst zu sein.  Männer, die speziell auf Transsexuelle scharf sind, tun dass ihre dazu. Oft tauchen sie, in der Subkultur der Erotik-Szene völlig ab. Man kann es auch, den alten Weg, der 40, 50 und Sechziger Jahre nennen.

Doch wer den Menschen, auf seine Sexualität Reduziert, macht den selben Fehler, als der den Menschen, auf seinen Körper Reduziert und den Geist leugnet

  • Wie es aktuell, in den Medien geschieht, mit Betroffenen.
  • Dem berühmten cognito ergo sum , zum Spott.

Die Neurowissenschaften, bringen eine Forschungsstudie, nach der andern, doch sie werden vertuscht, weil sie die Wahrheit Biophysikalisch Beweisen.

Irgendwer versucht die Wahrheit über, dass was heute noch Transsexualität, genannt wird, zu Vertuschen.

Alles, nur keine äußerlich unsichtbare Intersexualität

 

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Tourismus&Behinderung (Photo credit: respontour)

Fest steht, wer mit Transsexualität geboren wird, ist Missgebildet und daher Behindert. Wie ein Kind mit 2 Köpfen oder nur einem Arm.  Auch wenn die Betroffenen dass nicht so richtig gerne hören mögen.

Den, unter den Betroffene verbreiteten Gerüchten zum trotz,  bei Transsexualität, besteht der Anspruch auf einen Behindertenausweis. Oft wird ein Gerichtsentscheid zitiert, der jedoch nur lediglich Feststellt: Alleine die Unfähigkeit Schwanger zu werden, gilt bei einer Frau, nicht als Behinderung, nach SGB. Genau so wenig, wie Zeugungsunfähigkeit  bei Männern als Behinderung betrachtet wird.

Die Betroffene damals machte den Fehler, nur mit dem Argument ‚Unfähigkeit Schwager zu werden‚, eine Behinderung anerkannt zu bekommen. Hätte sie gleich mit Transsexualität als Grund Argumentiert, hätte der Fall ganz anders ausgesehen.

Achtung:

Das Gericht stellte NICHT etwa fest, Transsexualität sei keine Behinderung.

Letztlich ist es die Herausforderung des Leben, nicht nur, aber genauso auch, für Ts, sich dem Leben so zu stellen, wie man ist. Zu sich zu stehen, so und als dass, was man ist.

Ps.: Mir persönlich gefällt die Vorstellung ‚Mutant -X‘ zu sein eigentlich ganz gut, so Interessant.




Publiziert am von Serena Santiago Dieser Beitrag wurde unter Philosophisches, Transexualität, Transsexuelle abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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