Strafanzeige gegen Cro und die Orsons

Horst und Monika – Unterlassungsklage gegen die Orsons

Orsons Auftritt beim Bundesvision Songcontest gefährdet

Cro, der in seinem Startup – Video ‚Easy‘,

Cro - dass hübsche Mädchen, mit der Männerstimme

– Cro – dass hübsche Mädchen, mit der Männerstimme?

als dass hübsche Mädchen, mit der Männerstimme punktete, hat es irgendwie sehr mit Transsexuellen, warum wohl…?

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Sind es Cro´s verborgene Transsexuelle Neigungen, die ihn nun veranlassen, mit den Orsons zusammen, „mal ne zünftige Transsexuellen Verasche“ abzulassen, weil er sich dass nie Trauen würde?

 

Cro - Steckt hinter der Pandamaske eine verkappte Transsexuelle?

Ein trauriges, schmächtiges Pandabärchen                              Cro – Steckt hinter der Pandamaske eine verkappte Transsexuelle?

 

 

 

Im geistigen Tiefflug – die Orsons und Cro

 

 

Fest steht, Cro wie auch die Orsons, sollten sich was schämen. Aus diesem heißen Thema, hätte man so viel mehr machen können, jammervoll.

Die Anzeige von ATME ist nur zu berechtigt, auch wenn es mehr der Verstoß, gegen den guten Musik Geschmack ist, der ein Menschenrecht auf Unversehrtheit der Ohren missachtet! Was mich am Text so nervt, ist die unsägliche Verquickung von Nazi Schlägern und Transsexualität. Dass hat so viel miteinander zu tun, wie der Papst, mit einer Porno – Produktion… !

Auch wenn Sonny – Musik und andere, von Musikern fordern zu Schockieren, man kann den Bogen auch überspannen – dass ist ist hier geglückt.

Die Cartoons sind Scheiße, der Text „nix als ne dümmliche Transen Verasche“ und die Musik unter aller Sau, ein Tiefschlag, aller unterste Kiste!

Da hilft auch kein verstecken unter einer Pandamaske…

Wenn sich Cro, Transsexualität so vorstellt, wie in diesem Video, dann kann man leicht verstehen dass, er sich nie trauen würde zu einer eigenen Transsexualität zu stehen…       ( schade eigentlich…)

( und überhaupt, was würde wohl Sido dazu sagen … hähähä)

 

 

Die Pressemitteilung von Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V.

Horst und Monika – Strafanzeigen gegen die Orsons

Nachdem die Orsons mit ihrem Spottlied über transsexuelle Menschen nicht nur die Gefühle vieler Betroffener verletzt haben, sondern auch die Persönlichkeitsrechte der im Lied besungenen Monika, ist die Band nun mit Strafanzeigen und dem Antrag auf Unterlassung konfrontiert. Damit könnte die Aufführung von “Horst und Monika” beim Bundesvision Song Contest in einem Eilverfahren gerichtlich untersagt werden. Strafanzeige haben die Betroffene und die Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. gestellt, da sich die “Orsons” einer Auseinandersetzung mit dem problematischen Inhalt ihres Songs verweigert hatten.

“Transsexuelle Frauen sind keine penisamputierten Männer”, so Monika S., deren Lebensgeschichte von den Orsons ungefragt und ohne Absprache in ein zynisches Lied über transsexuelle Menschen verkürzt und wirklichkeitsverzerrend verwandelt wurde. Genauso wenig, wie sie ein Schläger gewesen sei, genauso unsensibel sei es, so zu tun, als hätte Transsexualität etwas mit einer Entscheidung zu tun, von einem Mann zu einer Frau zu werden.

Laut der Menschenrechtsorganisation Aktion Transsexualität und Menschenrecht e.V. (ATME), die als Nichtregierungsorganisation bei den Vereinten Nationen über Diskrimierungen und Menschenrechtsverletzungen an transsexuellen Menschen berichtet, halte sich das Bild der “geschlechtsumgewandelten Männer, sie sich ihren Penis abschneiden lassen” in der Gesellschaft hartnäckig.

Der Grund, dass in den Medien vor allem über – statt mit – transsexuellen Menschen gesprochen wird, liegt der Organisation zufolge auch an dem allgemein mangelnden Wissen über geschlechtliche Normvarianten in unserer Gesellschaft. Die Uni(n)formiertheit und das Desinteresse zur Recherche sei heute in vielen Redaktionen weit verbreitet. So wundere es kaum, dass die Orsons hier die üblichen Vorurteile bedient hätten und sich bislang wenig interessiert daran zeigten, sich mit dem Thema “Transsexualität” auseinanderzusetzen. Das sei aber keine Entschuldigung, denn die Möglichkeit sich vorher zu informieren gehöre als verantwortungsbewusster Teilnehmer am Leben einfach dazu.

“Wer Karikaturen zeichnet, sollte sich vorher gut informieren, was er karikiert, damit nicht hinterher ein pubertärer Möchtegern-Witz daraus wird” meint Kim Schicklang von ATME. Liedzeilen wie “Also hat Horst gedacht, schneid’ ich ihn einfach ab” oder “Hechtsprung ins andere Geschlecht” zeigten, dass die Orsons herzlich wenig Ahnung über geschlechtliche Normvarianten haben.

Wer weiss, dass transsexuelle Frauen vor ihrem Outing niemals Männer gewesen sind und häufig Jahre dazu benötigen, um sich zu ihrem eigentlichen Geschlecht zu bekennen, der wird den Song “Horst und Monika” als bösen Zynismus empfinden müssen.

“Wenn die Band dann noch so tut, als sei alles möglich, dann ist das genau das Gegenteil von dem, was sich transsexuelle Menschen mit ihrem Coming-Out eingestehen: Nämlich, dass nicht alles möglich ist und ein transsexueller Mensch vor seinem eigentlichen Geschlecht nicht weglaufen kann.”

Wenn eine transsexuelle Frau sich zu ihrem Geschlecht bekenne, gestehe sie sich ein, dass es eben nicht möglich ist, auf Dauer so zu tun, ein Mann zu sein.

Wie die Verantwortlichen bei Pro7 und Stefan Raab mit den Strafanzeigen umgehen werden und ob die Landesregierung des Saarlandes, für das die Orsons mit “Horst und Monika” antreten wollten, dann auch auf die Hinweise von Betroffenenverbänden reagieren werden, wird sich im Laufe der nächsten Tage zeigen. Transsexuelle Menschen sind längst bereit, sich an einer seriösen öffentliche Diskussion zu beteiligen, werden aber auf Grund latenter Transphobie in Deutschland gerne immer noch übergangen. Die häufigsten Reaktionen auf Anliegen transsexueller Menschen sind immer noch freundlich formulierte Ausreden.

“Transsexuelle Menschen müssen sich häufig anhören, dass wir doch in einer supertoleranten Welt lebten. Wenn dann aber im Namen der Toleranz in Deutschland immer mehr Menschenrechtsverletzungen geschehen, dann zeigt das, wie pervers der Begriff Toleranz heute bereits verwendet wird.”

Wenn ein Täter seinem Opfer ins Gesicht sage, es solle den Missbrauch doch einfach tolerieren, dann seien das die dunklen Seiten der Alles-Ist-Möglich-Spassgesellschaft. Ob die Orsons in ihrem Song “Horst und Monika” eigentlich darauf aufmerksam machen wollten? Dann, so Kim Schicklang “sind sie einfach nur zu bedauern, dass ihr Unwissen über Transsexualität genau das Gegenteil daraus gemacht hat”.

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Bleibt nur zu hoffen dass es Monika Strub und Atme gelingt, einen Orsons – Auftritt,    bei Pro 7 – beim Bundesvision Songcontest, zu verhindern. Was durch einen Eilantrag möglich ist.




Publiziert am von Serena Santiago Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Musik, Pop, Presse Medien, Transgender abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

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