Arbeitskreis TSG-Reform droht ATME

Obskure Petition

Forderungspapier zur Reform des Transsexuellenrechts, wird immer Ominöser. Etikettenschwindel?

Bundesweiter Arbeitskreis TSG-Reform drohte ATME nun mit Rechtsanwalt!

Der Hintergrund, ATME hat die Petition nicht unterzeichnet, was beim ‚Arbeitskreis TSG-Reform‘, wohl für Verärgerung gesorgt haben dürfte. Der ‚Arbeitskreis TSG-Reform‘ droht ATME jetzt mit einem Anwalt, weil ATME das Petions Papier nebst, des medizinischen Positionspapiers veröffentlicht hatte.

Wie sich nun jedoch herausgestellt hat, will der ‚Arbeitskreis TSG-Reform, das medizinische Positionspapier jedoch Geheimhalten, bzw. potentiellen Unterzeichnern der Petition vorenthalten.

Eine Petition zur Abschaffung des TSG, –  als Reform – Petition zu Bezeichnen – ist schlicht Etikettenschwindel!

Wer ist, steht hinter dem  ‚Arbeitskreis TSG-Reform ‚?

Die ganze Clique, gehört zu den hörigen, der Preuss- Becker- Beier- Pfäfflin- Richter-Appelt Clique. Also der DSM Psychogen – Sekte, welche die  irrsinnige Pathologisierung transsexueller Menschen auf keinen Fall, beenden wollen.

Arn Sauer, braucht Forschungsmaterial für seine Doktorarbeit, Güldenring (selbst Ts), gehört zur Preuss- Becker- Beier- Pfäfflin- Richter-Appelt Clique.

Zu den Forderungen

Wir, die Unterzeichnenden, haben uns auf folgende zentralen Forderungen verständigt:
1. Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes von Trans*‐Personen durch Abschaffung
der Begutachtung und des gerichtlichen Verfahrens (derzeit geregelt in § 4 Abs. 3 in
Verbindung mit § 1 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 TSG);
2. Aufhebung des TSG als Sondergesetz und Integration notwendiger Regelungen in
bestehendes Recht;
3. Anstelle des gerichtlichen Verfahrens Änderung des Vornamens und des Personenstandes
auf Antrag bei der für das Personenstandswesen zuständigen Behörde;
4. Ausbau des Offenbarungsverbots; Einbeziehung in das Ordnungswidrigkeitenrecht;
5. Rechtliche Absicherung der Leistungspflicht der Krankenkassen.

Abschaffung der Begutachtung und des gerichtlichen Verfahrens, gleichzeitig ist sicher eine sehr weit gehende Forderung, zwar auch hier unterstützt wird, jedoch pragmatisch, politisch so kaum Durchsetzbar scheint.

Zu 2. eine völlige Abschaffung des TSG, ist eine native Idee von Friedemann Pfäfflin, die er selbst breit Publiziert hat, wobei lange nicht klar was ob dass nicht nur triefend Sarkastisch gemeint war. Wenn eine Reform Petition fordert dass zu Reformierende selbst soll Abgeschafft werden, ist dass keine Reform mehr. Es geht wohl schlicht zu weit. Ein Abschaffung des TSG könnte sehr leicht, für Betroffene mehr Nachteile als Gewinne bringen.

Eine Petition zur Abschaffung des TSG, als TSG-Reform Petition auszugeben, ist schlicht Etikettenschwindel!

Zu Forderung 3. und 4. ist nichts weiter zu sagen, dass ist so Ok.

Zu 5. ist zu sagen, dass bei uns diese Forderung auf Platz 2 Steht, zu schwammig und weitläufig Formuliert.

Doch das schlimmste Manko ist: Vier Rügen an die Bundesregierung, wegen Menschenrechtsverletzungen an Transsexuellen, im letzten Jahr, durch die UN und die EU Menschenrechts Kommissare, werden völlig unter den Tisch gekehrt! Das ist ein „no go“, dass geht so gar nicht.

Eine Unterzeichnung der Petition, so wie sie ist, kann von Transworld nicht empfohlen werden!

Alternativen

Die 18 Forderungen von Transworld

Dieser Forderungskatalog ist sehr viel Weitergehend, kommt ohne TSG Abschaffung aus, und lässt kaum Wünsche offen. Überlegungen, auf Basis dieser Forderungen eine TSG Petition zu starten, sind noch im Gange. Bald mehr dazu.

 

Gerne hätte Transworld, diese Petition enthusiastisch Unterstützt, als die Rolle der Kritikerin einzunehmen. Transworld gefällt sich nicht in der Rolle der Kritikerin, es geht hier nicht um kleinlich / kindliches ” ist aber nicht meine Petition” Gehabe. Transworld hat, das Ideal, des Globalen Wohlergehens, aller Deutschsprachlochen Trans–Menschen, im Augenwinkel, und das Europäische Ausland, wie Frankreich.

Langfristig halte ich eine EU weite, Regulierung des Transsexuellen Rechts, für unumgänglich. Schon wegen der eng verknüpften Menschenrechts Fragen.

Es ist eigentlich sehr Schade, denn aus dieser Initiative hätte man so viel mehr machen können. Wenn man sich nur Zeit genommen hätte und die Meinungen ALLER Betroffenen angehört, wie von z.B., Transworld, wie von ATME.
Transworld freut sich eigentlich, über jede Initiative, von Transsexuellen und ihrer Emanzipation. Wo Transsexuelle für ihre Recht als Frauen kämpfen. So im Grunde auch diese.

Es soll hier kein zementiertes Feindbild geschmiedet werden, auch nicht gegen Pfäfflin und Richter-Appelt, wenn sie sich den neuen Paradigma gewachsen zeigen, d.h. es anerkennen, dann muss doch auch ihnen, langfristig eine Chance eingeräumt werden, das ausgiebig verspielte Vertrauen, durch Taten, wieder auf zu holen. Ob allerdings diese Petition das richtige Mittel ist, möchte ich dahin gestellt sein lassen.

Doch das schlimmste Manko ist: Vier Rügen an die Bundesregierung, wegen Menschenrechtsverletzungen an Transsexuellen, im letzten Jahr, durch die UN und die EU Menschenrechts Kommissare, werden völlig unter den Tisch gekehrt! Das ist ein “no go”, dass geht so gar nicht.




Publiziert am von Serena Santiago Dieser Beitrag wurde unter Menschenrechte, Missstände, Politik, Transexualität abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Arbeitskreis TSG-Reform droht ATME

  1. doro sagt:

    Ich fände es gut, wenn das argentinische Gesetz für TS bei uns übernommen wird. Wichtig aber muss sein, dass der Leidensdruck behandlungsbedürftig ist, selbst wenn die Entphatologisierung aus der „Identitäts-Störungs-Schiene“ erfolgt, damit es nicht wie in Frankreich läuft, wo TS die GaOP nicht mehr von der normalen Krankenkasse bezahlt bekommen.

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