Neuer Begriff für Transsexualität aufgetaucht

Zur Zeit wird erwogen international in den Guidelines, den Begriff Transsexualität ganz abzuschaffen!

Geschlechtsdysphorie – soll es nun heißen

Hertha Richter-Appelt ist Prof. am Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf,Mitglied im DSM Komitee, Expertin für Geschlechtsentwicklung, gab dem Südkurier, kürzlich zu verstehen:Zitat Richter-Appelt:

Es gibt kein falsches Geschlecht. Es gibt ein Geschlecht, das sich auf den Körper bezieht und in den meisten Fällen (außer bei Personen mit Intersexualität) eindeutig männlich oder weiblich ist; und ein psychosoziales Geschlecht, das sich auf das psychische Erleben einer Geschlechtsidentität, die männlich, weiblich oder dazwischen erlebt werden kann, beziehungsweise die soziale Rolle bezieht. Wenn der Körper nicht mit dem erlebten Geschlecht übereinstimmt, spricht man von Transsexualität oder Störung der Geschlechtsentwicklung.

Viele Transsexuelle streben eine Geschlechtsumwandlung an. Dazu gehören eine Veränderung des Körpers und der Wunsch, den Namen und Personenstand zu ändern.

Im Moment wird allerdings in internationalen Arbeitsgruppen erwogen, den Begriff Transsexualität ganz abzuschaffen und durch den Begriff Geschlechtsdysphorie zu ersetzen. Damit wäre nicht mehr die Nichtübereinstimmung von Körper und Identität für sich genommen eine Krankheit, sondern das Leiden darunter.

Ferner äußerte Richter-Appelt, zum Thema TSG – Reform:

Das Transsexuellengesetz in Deutschland stammt aus dem Jahr 1981 und ist in vielen Punkten überholt. Die wichtigsten Punkte sind, dass früher gefordert wurde, dass eine verheiratete Transperson – meist waren dies Transfrauen – sich scheiden lassen mussten, wenn sie verheiratet waren, bevor sie den Personenstand ändern konnten. Außerdem wurde gefordert, dass Personen, die den Personenstand ändern wollten, geschlechtsangleichende Operationen durchgeführt haben mussten. Diese Forderungen haben viel Leid erzeugt. Wenn etwa eine Person mit über 60 noch den Personenstand ändern wollte, aber keine Operation aus gesundheitlichen Gründen oder wegen des hohen Alters durchführen wollte, war dies nicht möglich. Wir warten daher dringend auf eine Neuregelung der Gesetzeslage.

Podium „Transsexualität/ Transgender“ (Photo credit: boellstiftung)

 

Geschlechtsdysphorie ?

Ok, man kann zu Richter-Appelt stehen, wie man will. Wenn aber ein Wissenschaftlicher Paradigmenwechsel stattfindet, dann werden auch die Wissenschaftler, die bisher  andere Theorien vertraten, dieses neue Paradigma einfach so annehmen müssen, dass ist ja klar, dass ist eben Wissenschaftlich so geboten!

Nicht, hat dass unbedingt mit: „Anschleimen an Transsexuelle“ zu tun, wie ‚radikalere Betroffenen- Verbände‚  ‚1‘   , schon zu Verstehen gaben. Auch wenn es oftmals einen solchen Charakter bekommt. Da der  Begriff Geschlechtsdysphorie, aus internationalen Arbeitsgruppen stammt, ist auch kaum anzunehmen, dass der Ausdruck von ihr selber stammt.

Den Begriff durch Geschlechtsdysphorie zu ersetzen, international in den Guidelines, heißt damit wäre das Leiden, an einer : „Nichtübereinstimmung von Körper und Hirn-organischer- identität“, für sich genommen die Krankheit, also NUR dass Leiden.

Die eigentliche Nichtübereinstimmung, von Körper und Hirn-organischer- identität, für sich genommen, wäre dann keine Krankheit mehr. Auch z.B. ohne Nase, oder mit Drei Armen, oder ohne Beine geboren zu werden, wäre dann keine Krankheit mehr. Toll!

Es ist, so meine ich, so schön eingängig., so schön sauber De- Sexualisiert, ja direkt „Kirchen -rein“… oder? Doch die Sache hat ja auch einen Haken, oder gleich mehrere.

Wenn man nur, das Leiden selber, unter der diesbezüglichen Nichtübereinstimmung von Hirnstruktur- Geschlecht ( Hirn-organischer- identität, Gehirngeschlecht) und Körper-Geschlecht, als Krankheitswertig Bezeichnen wollte, dann hisse dass ja:

Es ist völlig normal, dass Personen mit einem femalen Gehirn, in einem nicht femalen Körper, stecken, geboren sind. Es ist völlig normal, dass Personen mit einem Auge, ohne Beine, oder Hände, oder als „Contergan- Kinder“, geboren werden.

leben am Abgrund (Photo credit: hannes.a.schwetz) Mache ich endlich Schluss?

Wie clever, damit würde dann jedweder, Behinderten -Status entfallen, und zugleich neuer Technologie  vorgebeugt!

Denn wenn, die Nichtübereinstimmung vor Hirnstruktur- Geschlecht , und Körper-Geschlecht, mit z.B. einer fMRT Diagnostik, bewiesen würde, dann brauchte man dass ja, nicht mehr als Krankheitswertig betrachten, somit keine Leistungspflicht,  für Sozialversicherungen.

Bravo, da freuen sich ja die MDK, die schlimmsten Menschenrechts Verletzer, weit und breit. Dass ist also, was man so, als „gute Zusammenarbeit“, bezeichnet.

1. die Formulierung ist unbedingt, mit einem leisen Hauch von Sarkasmus, zu verstehen….   Meistens scheint mir,                     Betroffenen – Verbände, können gar nicht Radikal genug sein…




Publiziert am von Dieser Beitrag wurde unter Medizin, Transexualität, Wissenschaft, Zeitgeist abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

11 Kommentare zu Neuer Begriff für Transsexualität aufgetaucht

  1. BadHairDays sagt:

    Im deutschen mag das gut klingen, aber das ganze ist nicht Herta „gehts nimmer“ Richter Appelts Idee, sondern leitet sich aus dem DSM V Entwurf ab, wo von Gender Dysphorie die Rede ist.

    Dieser Begriff ist aber hochgradig fehlgeleitet, weil Gender die Geschlechtsrolle, nicht die Identität als „Wissen um was man ist“ beschreibt.

    • Ina sagt:

      Hallo BadHairDays, willkommen. Es freut mich direkt einen skeptischen Kommentar, zu sehen. Es klingt wirklich, wie du sagst, im Deutschen ganz Heimelig, dass war auch mein erster Eindruck.

      Ein Eindruck der mich getäuscht hat, denn die Sache taugt, wie du schon angedeutet hast, nicht recht und hat Haken, meine Bedenken dazu habe ich in meinem andren Kommentar dargelegt und eine Update vorgenommen.

  2. Ina sagt:

    Es ist, so meine ich spontan, eine gute Idee, so schön eingängig., so schön sauber De-sexualisiert, ja direkt „Kirchen-rein“… Oder?
    Dachte ich ja auch zu erst, nichts Böses ahnend.
    Doch je die Sache hat auch einen Haken.
    Wenn man nur das Leiden selber, unter der diesbezüglichen Nichtübereinstimmung vor Hirnstruktur- Geschlecht und Körper-Geschlecht, als Krankheits- wertig Bezeichnen wollte, dann hisse dass ja:

    Es ist völlig normal das Personen mit einem femalen Gehirn, in einem nicht femalen Körper, stecken, geboren sind.
    Dies impliziert gleichzeitig, es gäbe Leute, die unter selbigem Zustand, nicht leiden würden.Das wiederum, würde vor Behandlung, dann einen „Leidens-Nachweis“, bedingen.

    Wie clever, damit würde dann jedweder Behinderten Staus entfallen, und zugleich vorbeugen!
    Denn wenn, die Nichtübereinstimmung vor Hirnstruktur- Geschlecht , und Körper-Geschlecht, mit z,B, einem fMRT bewiesen würde, dann brauchte man dass ja, nicht ,mehr als Krankheitswertig betrachten, somit keine Leistungspflicht für Sozialversicherungen.
    Bravo, da freuen sich ja die MDK´s, die schlimmsten Menschenrechts Verletzer, weit und breit. Dass ist also was man so als „gute Zusammenarbeit“ bezeichnet,
    Amen

    /Trackback/

  3. Horst sagt:

    Hallo Ina
    na ganz so falsch ist das mit dem Anschleimen nicht. Gender Dysphoria ist alter Wein in neuen Schläuchen: nach wie vor wird behauptet, transsexuelle Menschen seien psychisch gestört, denn auch Gender Dysphoria ist eine psychiatrische Diagnose. Transsexualität ist aber keine psychische Störung: psychische Störungen sind etwas ganz anderes (s. Paper „Die Pathologisierung transsexueller Menschen beenden“ s. mein Blog). Neurobiologie/Hirnforschung haben belegt: Transsexualität ist eine biologische Variante: Bei transsexuellen Menschen kommen beide Geschlechter in einem Körper vor. Bei einer transsexuellen Frau z.B. ist das Gehirn (bzw. Teile des Gehirns) biologisch (genauer anatomisch) weiblich, während andere Körpermerkmale (Genitalien, Keimdrüsen, Chromosomen, Hormone) männlich ausgerichtet sind. Das Gehirn bestimmt aber die Geschlechtsidentität, also die (bewusste) Gewissheit und Überzeugung „Ich bin Frau bzw. Mann“. Bildlich gesprochen: die Zentrale ist anatomisch weiblich strukturiert, also biologisch Frau, ‚weiss‘ demzufolge ‚ich bin eine Frau‘, obwohl die körperliche Peripherie gar nicht dazu ‚passt‘. Das ist das Dilemma von transsexuellen Menschen: das Gehirn ist biologisch weiblich (männlich), andere Körperteile hingegen männlich (weiblich). Diese besondere Hirnanatomie bei transsexuellen Menschen entsteht übrigens im Embryo, also lange vor der Geburt. Derlei kommt in der Natur vor, natürliche Vielfalt (Mickey Diamond). Dieser körperliche Zustand ist keine Krankheit, aber meistens mit existenziellem Leid verbunden, das an die tiefste Wurzel geht. Daher muss man medizinisch etwas tun, denn Nichtstun wäre medizinisch ausserordentlich riskant (s. z.B. Suizidraten von transsexuellen Menschen). In der Medizin wird man schliesslich nicht nur bei Krankheiten aktiv, sondern auch bei bestehenden Risiken krank zu werden (siehe intensivmedizinische Betreuung von Frühgeborenen, eine Frühgeburt ist auch keine Krankheit!). Daher sind die Krankenkassen auch bei transsexuellen Menschen leistungspflichtig, auch wenn Transsexualität aus dem psychiatrischen ICD-Katalog der WHO gestrichen wird.
    Sonst gibt’s weiteren Ärger mit dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dem Menschenrechtskomissar des Europarats, dem Europaparlament, der UNO. Die transsexuellen Menschen sind gottseidank nicht mehr allein. Vielleicht auch weil radikalere Betroffenen-Verbände … Mit Ergänzungsausweisen von Betroffenen-Vereinen wird jedenfalls kein UN-Komitee bewegt. Besagte EU- und UN-Institutionen fordern übrigens vehement, dass Transsexualität nicht mehr als psychische Störung angesehen wird. Auch wenn Frau Richter-Appelt und ihre KollegInnen von DSM-Komitee weiter transsexuelle Menschen über die neue (Uralt-)Diagnose Gender Dysphoria psychiatrisch in Schach halten wollen. Der Spuk ist bald vorbei.

    Liebe Grüsse

    Horst

    • Ina sagt:

      Hallo Horst, danke für deinen kompetenten Beitrag und Willkommen.
      Dein Schlusswort, in der Gottes Ohr, ja daß hoffe ich auch, so wie alle. …

      Grade Betroffene die, schon vor sehr langer Zeit, Gaop und Personenstandesänderung, hinter sich gebracht haben, wissen ein Lied davon zu singen, was es bedeutet, „psychiatrisch in Schach gehalten“ zu werden.

      1985 war Ts noch nicht annähernd Erforscht. Es gilt noch, als Rätsel der Wissenschaft, bzw.. es galt als seltene , unheilbare psychische Erkrankung. Niemand wusste es besser. ( von Außenseiter Benjamin mal abgesehen)
      So mussten auch wir, selber davon ausgehen, in unserem Selbstbild, daß Transsexualität eben eine psychisch Krankheit ist. Grade für diese Betroffen, kam das neue Paradigma, wie ein Paukenschlag. (Für das eigene Selbstverständnis).

      Es ist nicht so gut, von sich selbst zu glauben, psychisch Krank zu sein, mögliche Placebo Effekte können verheerend sein.

      Man kann, so glaube ich, es ein wenig wie einen Computer betrachten, der von Hersteller, ein unveränderbar weibliches BIOS, bekommen hat und auf dem man versuchte ein Männliches Betriebssystem zu Installieren, daß eben nicht mit dem weiblichen BIOS kompatibel ist. Die Folge ist das System läuft sehr instabil, und hängt sich irgendwann auf.
      (Im wahrsten Sinne… )

      Da ist auch noch die Frage, warum man nicht, wo es ja nun, medizinisch – physikalisch möglich ist, die fMRT Diagnostik, nicht weiter Entwickelt und auch nun als unumstößliche, medizinische Diagnose Benutzt, ganz wie z.B. bei Krebs ?

      Stecken da, am Ende auch, Frau Richter-Appelt und ihre KollegInnen von DSM-Komitee , dahinter, weil daß sie ja nun völlig überflüssig machen würde…

      Liebe Grüße Ina

    • Ina sagt:

      Vielleicht auch weil radikalere Betroffenen-Verbände … Mit Ergänzungsausweisen von Betroffenen-Vereinen wird jedenfalls kein UN-Komitee bewegt. Besagte EU- und UN-Institutionen fordern übrigens vehement, dass Transsexualität nicht mehr als psychische Störung angesehen wird. Auch wenn Frau Richter-Appelt und ihre KollegInnen von DSM-Komitee weiter transsexuelle Menschen über die neue (Uralt-)Diagnose Gender Dysphoria psychiatrisch in Schach halten wollen. Der Spuk ist bald vorbei.

      Das mit den „radikalere Betroffenen-Verbände“ ist durchaus Sarkastisch gemeint, und mit Ergänzungsausweisen, kann man sicher nichts bewegen! In solchen Gruppen hat sich oft selbst die Erkenntnis, von der Biologischen Ursache noch nicht herumgesprochen, was ich beklagenswert finde.

      Sollte der Eindruck entstanden sein, ich würde Sympathie für Frau Richter- Appelt und ihre KollegInnen von DSM-Komitee , empfinden, dann ist dass völlig falsch.
      Ich habe diese Kreise, die mich, wie alle, als psychisch gestört, Diffamieren wollen, schon bei diversen Gelegenheiten, als Psycho – Terroristen , tituliert.

  4. Horst sagt:

    Hallo Ina
    schöner Vergleich, das mit dem BIOS.
    fMRT – ich bin ja Neuropsychologe: wir wissen, dass Geschlechtsidentität und geschlechtliches Körperbild bei Geburt fix verdrahtet vorliegen (Ramachandran u.a.). Bei transsexuellen Frauen ist beides weiblich im Hirn verankert. Die Neuronenverbände dazu stammen aus allen Ecken und Enden: Selbst/Ich in den Midline-Structures, Geschlechtsidentität im Hypothalamus, Stria terminalis (also limbic system), Handlungen präfrontal, Gefühle orbitofrontal, die Maps (Landkarten des Körpers) parietal und temporal, aber auch … usw. Ziemlich kompliziert, das schafft kein fMRT, zu viele Rois. Und das Echtzeit Electrical Neuroimaging krebst trotz 256 Elektroden-Multikanal bei noch geringeren Auflösungen.
    Und man müsste folgendes abbilden: komplex entwickelte weibliche (männliche) Neuronenetzwerke inklusive Körperschema im Hirn, die in der Peripherie auf „taube Ohren“ stossen (gegengeschlechtlicher Körper). Daher ja das „im fremden Körper leben“. Das macht aus neuropsychologischer Sicht total Sinn. Das ist so. Schwierig das zu erfassen, samt Rückkoppelungen vom Gegengeschlechtskörper an die Neuronenetzwerke. Was dann das gewaltige Leid auslöst. Es findet ja nur ein verkümmertes, leidgeprüftes geschlechtliches Embodiment statt.
    Ziemlich komplex.
    Na, ich hoffe, das war nicht allzu kryptisch.

    Liebe Grüsse

    Horst

    • Ina sagt:

      Hallo Horst,
      freut mich, daß dir der Vergleich mit den BIOS gefällt.

      Zu Kryptisch finde ich es nicht, das ‚BIOS‘ eines Menschen ist nun mal, äußerst Kompliziert. (Fachausdrücke, die sicher nötig sind, hat man ja schnell per Google & Wikipedia gefunden). Neuropsychologie, klar, dass klingt mir noch Komplizierter, als die Programmierung eines PC- BIOS.

      fMRT- ich lass die Dissertation Eva Krause, Uni Essen >. Darin wird eine Test Anordnung Beschrieben, die auf der Reaktion, der Probanden auf immer gleiche, erotische Bild Sequenzen, im fMRT dargestellt, basiert. Mit guten Ergebnissen.
      Von da ausgehend, konnte ich mir eine Software vorstellen, die Aktivierungsmuster von 100 normal Frauen ( Männern), mit denen der mutmaßlich Transsexuellen, Probanden vergleicht. Aber sicher stelle ich mir das zu Laienhaft vor.
      Interessant an der Studie ist ja, dass die Hirnzonen- Aktivierungs- Muster, ganz klar gezeigt hatten, dass sie bei m2fTs, mit denen normaler Frauen, identisch waren. Dass lässt doch eigentlich den Rückschluss, auf Neuronal weibliche Organisation des Gehirns zu. Denn bei der Hirnreaktion, auf erotische Bilder, wird ja klar, auf welche Weise, der Lebenstrieb aktiviert wird. ( Freud selber hat ja den Begriff Libido durch Lebenstrieb ersetzt.)

      Für mich, ist es auch von daher so Interessant, weil ich Aspekte, an mir selber Festgestellt habe, die ganz in das Modell passen, bzw. erklärt werden.
      Ich meine damit, daß ich ein BIOS habe, das alle Schnittstellen – Treiber, für die normale, weibliche Hardware hat. Steuertreiber für Eierstöcke und Gebärmutter, Milchdrüsen und so weiter. Diese Treiber suchen nach Hardware, und verabschieden sich regelmäßig, mit dem Exitcode „Hardware Device not found“.

      Als ich mich, mit Meditationen zur Weiblichen Selbstfindung befasste, hatte ich, zu meiner erfreuten Verwunderung, Empfindungen von einer Art Phantom Gebärmutter, in mir. Es war so, wie eine Virtuelle Gebärmutter und Virtuelle Eierstöcke, ich in mir ausmachen, erfühlen konnte.
      (Böse Zungen, würden jetzt sagen, ich sei endgültig Verrückt geworden)

      Am Anfang mochte ich, das Wunder nicht so recht glauben, und meinte es könnte auch reinem Wunschdenken entsprungen sein.
      Das BIOS Modell, erklärt das jedoch nun. Erklärt, dass dies alles sehr viel realer sein könnte, als ich in meinen kühnsten Träumen, zu hoffen gewagt hatte.

      Liebe Grüße

      Ina

    • Lam sagt:

      Also da bin ich wirklich erstaunt. Eine Psychologin, die derart seltsame Vorstellungen hat? Und sie schätzt dich zudem völlig verkehrt ein. Erstaunlich. Vor allem erstaunlich, da sie sich als transsexuell bezeichnet, da müsste sie es durch die eigene Erfahrung doch viel besser wissen? Jedenfalls ist dies das erste Mal, dass ich von solchen Ansichten höre. Und nein, du bist keinesfalls unsicher Manche Aussagen sind einfach räselhaft.

  5. Kim-Sophie Lüders sagt:

    Bitte bitte nicht wieder die Angst vor den Krankenkassen schüren. Transidetität ist KEINE Krankheit. Punkt! Und es wäre absolut fatal, wenn wir aus fiktiven Angstgründen einer Pathologisierung zustimmen. Die Kassen werden immer noch zahlen müssen, da eine Nichtbehandlung von Transidentität, das heißt von Körper und Geist, schwere Erkrankungen nach sich zieht. Die werden sich da niemals rauswinden können. Deshalb grad in dieser Sache, Füße still halten und es genießen, dass man eben nicht gaga ist, sondern normal. Wird die Aufklärung in der Öffentlichkeit auch erleichtern.
    Zu den Definitionen von Herta Richter Appelt. Sie gehört nicht zu den Schlechtesten in ihre Branche. Aber doch immer noch sehr an alten Vorstellungen klammernd. „Es gibt kein falsches Geschlecht“….so ihre Aussage. Falsch!!! Das Geschlecht ist äußerlich und innerlich und in verschiedenen Regionen vorhanden. Das Geschlechtsbewusstsein aber nur in einem einzigen Organ. Das Hirn! Die Heimat dessen ist biologisch. Krass oder? 😉 Das Hirn, ein biologisches Organ tickt weiblich. Was ist das dann? Das falsche Geschlecht?! Nur weil der Rest des Körpers einen Holzweg steht, stellt sich eine wie die Herta-Richter Appelt hin und sagt, das gibt kein falsches Geschlecht, weil es entweder biologisch weiblich oder männlich ist und deswegen klar beurteilbar……Nett diese Erklärung. Eine Frau mit einem weiblichen Gehirn ( biologisch ) ist eine Frau. Eine biologische Frau

  6. Pingback: TSG Reform Petition

Antwort verfassen