Geboren als – was ?

Als Mädchen? Als Junge? Als Transsexuelle?

Es scheint, aktuell die Frage, aller Fragen zu sein. Nachdem nun, nach zahlreichen Protesten der Betroffenen-Verbände, in den Medien, der negative Gebrauch des Wortes Transe, abgeflaut ist, hat sich die Medienwelt, auf was neues eingeschossen.

So in etwa: wenn wir schon nicht Transe sagen dürfen, dann wenigsten: „Ist mal ein Mann gewesen, ist als Junge geboren“, damit ist der Transsexuellenfeindlichkeit genüge getan.

Natürlich ist es falsch! Das neue Paradigma, spricht ausdrücklich von einem angeborenen Gehirngeschlecht, das auf Hirn- Anatomischen Fakten basiert.

Also ist, eine Transsexuelle als Mädchen geboren, mit einer Hirn-Restkörper-Divergenz, die dazu geführt hat , dass man sie als Babys, dem Falschen Geschlecht zugeordnet hat.

Eine Transsexuelle war nie ein Junge und schon gar kein Mann, daher könnte man nur sagen: Als vermeintlicher, schein Junge Geboren, mal ein ‚Pseudomann‚ gewesen.

Man wird als Transsexuelle geboren !

Transsexual star Yasmin Lee

Transsexual star Yasmin Lee

 

Diese wichtige Differenzierung, wird nun gern von Medienvertretern als Erbsenzählerei und Wortklauberei ausgelegt. Doch genauer betrachtet ist es genau dass nicht.

Nein – es ist ein Unterschied wie Himmel und Hölle.

Mädchen mit Hirn-Restkörper-Divergenz, wäre doch angemessen?

Neue Paradigmen setzen sich oft quälend langsam durch

Und doch, gibt es Grund zu Optimismus, das erste mal, ist das neue Paradigma wissenschaftlich Postuliert worden. Transworld, steht voll zum Neuen Paradigma.

Diverse Artikel, in den Medien, wie der TAZ, dem Stern, Frau-Tv (WDR3) usw. haben für Unruhe gesorgt, bei den Betroffenen Verbänden, wie Atme gesorgt (den wenigen).

 

 

Hier wird, dumm und dreist, ohne Rücksicht auf Verluste, das alte Paradigma, Propagiert. Dass hat angesichts des tatsächlichen Forschungsstandes, bereits die Form von übler Desinformation angenommen. Net – Publikationen wie Transworld, die bedingungslos den neuen Forschungsstand Promoten, sind (noch) die Ausnahme.

Altes und neues Paradigma

Wenn, gemäß dem alten Paradigma, gesagt wird: “ Protagonistin X, ist ist als Junge geboren, und wurde danach, ( nachdem sie ein richtiger Junge war) ,von einer ominösen Geisteskrankheit, namens Transsexualität befallen, und wurde dann zur Frau“, dann hat man alles zusammen, die ganze, Psychopathologisierung, der speziell Deutschen Sexologie-Gilde. ( In Frankreich und England denkt man deutlich moderner )

Der Folgeschluss ist: X war ein Junge/Mann und bildet sich nun unheilbar ein, eine Frau zu sein, also ist X ein Mann der von der fixen Idee besessen ist Frau zu sein. Kein normaler Mensch kann unter diesen sozialen Druck, psychisch Gesund bleiben! Viele Jahrzehnte haben Transsexuelle darunter gelitten, weil es niemand besser wusste!

Nach dem neuen Paradigma, sieht es ganz anders aus: Protagonistin X, ist ist als Mädchen geboren, und nachdem sie kein richtiger Junge war, wurde ihre weibliche Gehirngeschlechtlichkeit erkannt, die Transsexualität wurde behandelt und sie wurde zur Frau, die sie ist.

Der Folgeschluss ist: X wurde als Mädchen, als „weibliches Geist-selbst“ geboren, also ist sie nun, nach der Ts- Behandlung, eine Frau!

Fazit:

Deutsch: Sandra-Lia Infanger, Politikerin, Tra...

Transworld hat sich mal die Mühe gemacht, zu Recherchieren was die großen

Zeitungen wie Bild, TAZ, Stern und Focus, oder auch WDR3 Quarks&Co, Frau-Tv usw. für eine Transsexuellen -Bild zum Credo machen, bzw. im WWW Lesern als

Information anbieten:

Alle beziehen sich komplett, auf den Stand von 1996 !

Nur auf den damaligen, noch unzureichenden Wissensstand, über dies Syndrom. Alle Tipps und Infos, und Kommentare und Wertungen, in den genannten Großmedien, sind gefährlich, ja fahrlässig veraltet. Daher ist ihnen nicht zu trauen. Selbst Wikipedia vertritt nicht den neusten Standard.

Da ist Inakzeptabel!

Es gibt wie immer, viel zu tun, doch wer packt es an?

 




Publiziert am von Serena Santiago Dieser Beitrag wurde unter Medizin, Philosophisches, Transexualität, Transsexuelle, Zeitgeist abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Geboren als – was ?

  1. Stefanie Rausch sagt:

    Ich denke das jegliche Bemühungen in dieser Richtung sinnlos sind.
    Je mehr Rechte wir vom Staat oder von Gerichten zugesprochen bekommen, umso mehr wächst der Hass in der Bevölkerung.

    Sie können Transsexuelle als willige Prostituierte tollerieren, oder als Witzfigur im Nachmittagsprogramm.

    Aber die Pseudo-Christliche Bigotterie und Doppelmoral in unserer Gesellschaft wird noch Jahrhunderte anhalten. Etwas, das über mehrere Jahrtausende in das kollektive Bewusstsein eingebrannt wurde, wird nicht so einfach zu beseitigen sein.
    Deswegen tun auch die Ärzte alles was sie können, um sicherzustellen, das wir lebenslang immer erkennbar bleiben. Sie behandeln absichtlich falsch, verschweigen viele Möglichkeiten, und verweigern Indikationen wo sie nur können.
    Wer will dagegen ankommen?

  2. Hallo Stefanie, und Willkommen,
    deine doch sehr Pessimistische Lageneinschätzung kann ich so nicht teilen, du meinst:

    Je mehr Rechte wir vom Staat oder von Gerichten zugesprochen bekommen, umso mehr wächst der Hass in der Bevölkerung.

    Ob es diesen, allgemeinen „Hass der Bevölkerung“ so krass wirklich gibt,möchte ich in Frage stellen. Viel mehr glaube ich dass, so etwas wie „Hass in der Bevölkerung“ geschürt wird, künstlich hervorgerufen, von einer zu tiefst Deuteschen, bzw. Reichs-deutschen Sexologie Tradition, die im Kontext von Eugenik und Rassenlehre steht.

    Die Grünen z.B. haben in Deutschland offen geoutete transsexuelle Politiker,mit transsexueller Vergangenheit, offen in ihren Reihen. Es gibt transsexuelle höhere Beamte, transsexuelle Studenten, transsexuelle Ärzte, transsexuelle PFARRERINNEN .

    Wenn keiner was tut, wird sich die Situation auch in Zukunft nicht bessern.

    Wer wagt sich den rasenden Zügen entgegenzustellen? Es ist die kleine Blume zwischen den Schwellen.

    LG.

Antwort verfassen