Litha – Mittsommer der Wendepunkt

Die Sonne hat ihren höchsten Stand erreicht. Nach dem 21. Juni werden die Tage ganz allmählich wieder kürzer.
Ein Feiertag, der weiblichen Mystik, der Hexen.

Nun ist es so weit, die symbolische Lichtgöttin, die eine tote Erde wieder zu blühendem Leben erweckt hat, lehnt sich zurück und betrachtet nun ihr Werk dass jetzt, mit dem Mitt oder Hochsommer vollendet ist.

Zelt am Fluss

Es ist so dass ich mich nicht, als verschieden von Mutter Erde fühle, und wenn sie sich freut, freue ich mich mit ihr und wenn sie leidet, leide ich mit ihr. Daran kann ich nichts ändern, es muss wohl meine weibliche Unnatur sein, die mich so fühlen lässt.

Man kann wohl sagen, dass es ein Fest der großen Freude ist, die alles bestimmend ist.. Doch auch der nachdenkliche Aspekt kommt zum Tragen, die Nächte die jetzt so kurz sind, wie ein Augenblick , werden allmählich wieder länger.
 imges

Yin & Yan,  das Tao der Weg als das ewige Ziel.

Manchmal fragte ich mich auch schon, ob nicht auch für die TS, der Weg das eigentlich Ziel ist, und dass sie diesem Ziel niemals näher waren , als an dem Tag an dem die Aufbrachen.

Ein wenig erinnert mich das Wirken, der großen Lichtgöttin, an die Griechische Geschichte von Siphos, der den schweren Stein immer wieder den Berg her aufrollt, nur um ihn dann wieder herunterrollen zu sehen und ihn dann wieder Hochzurollen. Das ewige Spiel von Werden und Vergehen, von Tod und Wiedergeburt. Es hat auch was Nachdenkliches, wie jeder Höhepunkt, denn am Höhepunkt, geht es nun mal nicht mehr höher hinaus.

Was tut, man an Heute an Litha, dem Hexen Feiertag?
Das ist die feierliche Stimmung, die einem Feiertag zu eigen ist, die Freude, gerührt stehen wir vor ein paradiesischen Welt, Bäume voller Früchte, Blumen das Blätterdach, Vögel Hasen Bienen und Schmetterlinge, selbst in der knorrigsten Baumwurzel tummeln sich noch bunt schillernde Käfer.

Welch ein Pracht des Lebens, wie eine Symphonie. Nicht gleicht dem Rausch(en) der Blätter im Sommerwind, darin mag das unaussprechlicher Geheimnis vollkommenen ausgedrückt sein.

An hellen Abend schon wird ein Feuer gemacht, und im Dunkeln tanzt man um das feuer. ima65es

Nun kommen die 2 Monate, wo die Lichtgöttin ihr Werk betrachtet und bewacht, erst Mitte September zieht langsam Melancholie herauf, wenn die Lichtgöttin sich langsam zur Winterruhe zurückzieht.

Was also tun ?

Die Antwort ist klar, Leben, Leben und nochmal Leben, wie die Blumen das Blätterdach, die Vögel, die Hasen, die Bienen und Schmetterlinge, selbst in der knorrigsten Baumwurzel noch die bunt schillernden Käfer!




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