Der Mai und das Leben

Was ist los, warum ist mir so seltsam, als wenn was auf mich zu käme. Ja, es ist ein seltsames Gefühl, so ganz aus dem „Winterschlaf“ zu Erwachen, zum Leben zurück zu kommen.
Auch dieses mal wieder, hatte ich mich an den Winter gewöhnt.
Da ist dieses neue Jahr, da ist ein Riesen Paket voll Hoffnungen, dass in den Winterträumen gepackt wurde,
dass volle Leben, dass auf mich zukommt, der Mai, mein Lieblings Monat.

Wieder einmal hat eine gute Fee, die große Göttin des Lebens, der Engel des Lichtes, die Welt verzaubert.Wieder breitet sich ein grünes Blätterdach, über Gute wie Böse gleichermaßen, blühen wieder die Blumen für alle. Es summt, ist voll Bienen und Schmetterlingen. Der große Aufbruch der der Natur zum Leben. Nicht umsonst ist der 1. Mai ein alter Hexenfeiertag. Das Fest, die Party, die Symphonie des Lebens hat begonnen.

Es kommt was auf mich zu, jetzt ist es soweit, der Sommer beginnt. Das ist an sich schön. Doch im Hintergrund ist manchmal so ein Ahnen, ein wähnen, ein Raunen in weiter Ferne.

 

Wohin willst du deine Schritte lenken, Wanderer, auf deinem Weg, vom Gestern ins Morgen?

So ein bisschen wie, wenn dass nur gut geht, und  hoffentlich erfüllen sich auch die Träume des Winters.

Dann auch, wie? Was soll ich tun, wohin meine Schritte wenden.  In dieser flüchtigen, vergänglichen Welt, wie den reinen Augenblick finden, zwischen dem einen Atemzug und dem nächsten, der mich zur letzten Wahrheit führt.

Ludwig Uhland

Image via Wikipedia

 

Frühlingsglaube
Die linden Lüfte sind erwacht,
sie säuseln und weben Tag und Nacht,
sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang:
Nun, armes Herze, sei nicht bang:
Nun muss sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
man weiß nicht, was noch werden mag,
das Blühen will nicht enden;
es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun armes Herz, vergiss der Qual:
Nun muss sich alles, alles wenden.
(Ludwig Uhland)

 

 

 

 

 


frühling

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